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Baby im Winter richtig anziehen

Unsere 4 Tipps wie Du Dein Baby im Winter richtig anziehst

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Es ist aufregend, ein neues Familienmitglied begrüßen zu dürfen. Frisch gebackene Eltern stehen vor einer ganzen Menge Herausforderungen. Aber auch beim zweiten oder dritten Kind ist nicht selten dann doch noch einmal alles anders als bei den älteren Geschwistern. Eins hat jedoch immer oberste Priorität: Dem neuen Erdenbürger soll es an nichts fehlen. Mit seinen eisigen Temperaturen birgt der Winter für Babys einige gesundheitliche Gefährdungen. Wie schnell haben sich die kleinen eine böse Erkältung eingefangen. Da stellt man sich als Eltern natürlich viele Fragen. Ist mein Schatz auch warm genug angezogen? Muss ich im Kinderwagen mit Fußsack noch einen dicken Schnee-Overall überziehen? Und was ist mit Handschuhen? Stellst Du Dir diese Fragen auch, bevor Du zum täglichen Spaziergang mit dem Kinderwagen aufbrichst? Wir haben uns bei Mamas umgehört und für Dich 4 hilfreiche Hinweise zusammengestellt, wie Du Dein Baby im Winter richtig anziehst.

Tipp 1: Bei hochwertigem Fußsack kein Schneeanzug

Mit dem Baby im Winter Spaziergänge zu unternehmen, ist selbstverständlich. Nicht nur fällt einem sonst zu Hause die Decke auf den Kopf. Man möchte seinem kleinen Liebling natürlich auch die Welt zeigen - und frische Luft schadet ja bekanntlich nie. Gerade im Winter ist es jedoch wichtig dafür zu sorgen, dass es den Kleinen weder zu warm noch zu kalt ist.

Baby im Winter Fußsack von Quinny
Wenn Du Dein Baby gern in einer Babytrage trägst, bietet es sich eine spezielle Jacke mit Babytragen-Einsatz, zum Beispiel von Finside, für Dich an, die auch ein Dein Kind warm hält. Hier musst Du Deinem Baby keinen dicken Schneeanzug anziehen. Wenn Du lieber mit dem Kinderwagen unterwegs bist, ist die Frage nach der Kleidung nicht ganz so leicht zu beantworten. Hier hängt die Antwort nämlich davon ab, wie der Kinderwagen ausgestattet ist. Für fast alle Kinderwägen gibt es mittlerweile dicke Fußsäcke aus Daunen, Thermo, Fleece oder Lammfell. Darin ist Dein Baby im Winter gut gegen Kälte und Wind geschützt und Du kannst auf einen zusätzlichen Schneeanzug verzichten. Ein warmer Strampler und eine Strickjacke reichen also vollkommen aus. Auf diese Weise hat es Dein Schatz kuschlig warm und du musst gleichzeitig keine Angst vor Überhitzung haben. Vergiss dabei aber nicht die warmen Socken beziehungsweise Füßlinge  und eine Mütze! Weiche Einschlagdecken aus Thermomaterial sind eine Alternative zu Fußsäcken. Allerdings halten diese oft nicht so warm wie eingefütterter Fußsack, weshalb hier ein dicker Overall unverzichtbar ist.

Tipp 2: Hände und Füße warm halten

Ein Neugeborenes kann selbst noch keine Gänsehaut bilden und seine Hände und Füße nicht vollständig selbst durchbluten. Es braucht einfach ein bisschen Zeit, damit sich Wärmehaushalt in dem kleinen Körper aufbauen kann. Aus diesem Grund fühlen sich die Hände und Füße bei Deinem Baby häufig kalt an, obwohl seine Körpertemperatur ansonsten vollkommen okay ist. Wichtig sind daher warme Socken oder Füßlinge und Handschuhe. Am besten eignen sich Fäustlinge, damit sich die Finger noch gegenseitig wärmen können. Fingerhandschuhe sind bei kleinen Babyfingern sowieso viel zu knifflig. 😉 Besonders zu empfehlen sind Handschuhe, die mit einander durch eine Schnur verbunden sind. So können sie nicht so leicht verloren gehen.

Übrigens: Der Nacken Deines Babys gibt Dir am zuverlässigsten Auskunft über die Körpertemperatur. Wenn Dein Schatz dort nicht schwitzt und die Haut in dem Bereich auch nicht kalt ist, ist Dein Baby warm genug aber nicht zu warm angezogen.

Tipp 3: Mützen sind ein Muss

Noch stärker als bei Erwachsenen verliert Dein Baby im Winter die meiste Wärme über den Kopf. Das liegt daran, dass ihre Blutgefäße sehr nah unter der Hautoberfläche liegen. Einen wirklichen Wärmeschutz durch Haare wie bei Erwachsenen haben Babys außerdem noch nicht.

Kanz Bindemütze fürs Baby im Winter
Die Kleinen kühlen also über die Kopfhaut aus und brauchen vor allem im Winter unbedingt eine Mütze. Es gibt viele schöne Mützen mit unterschiedlichen Schnitten und tollen Mustern. Wichtig ist, dass die Ohren Deines kleinen Schatzes gut geschützt sind. Damit die Mütze nicht rutscht, solltest Du auf jeden Fall eine Mütze aussuchen, die gut sitzt - weder zu eng, noch zu weit. Ein Bindeband sorgt dafür, dass die Mütze sicher sitzt. Zusätzlich zum Schutz vor der Kälte gibt eine Mütze Deinem Baby die Geborgenheit und den Schutz, den es noch aus der Zeit vor seiner Geburt gewohnt ist. Empfehlenswert sind deshalb Mützen mit einer weichen Innenseite, damit nichts auf der empfindlichen Haut des kleinen Erdenbürgers kratzt. Weiterhin sollte auf hochwertige, atmungsaktive Materialien geachtet werden. So kannst Du sicher sein, dass es Dein Baby wunderbar warm hat ohne zu Schwitzen.

Tipp 4: Auf den Materialmix kommt es an

Wie bei  Mützen spielt das Material auch in der restlichen Kleidung eine wichtige Rolle. Das erste, was uns da in den Sinn kommt, ist natürlich Wolle, denn Wolle hält am besten warm, oder? Es stimmt schon, dass Strampler oder Bodys mit Wollanteil kuschlig sind und wärmen. Dabei kommt es bei der Kleidung für Dein Baby im Winter allerdings auf den Materialmix an. Ist der Anteil an Wolle bei der Babykleidung zu hoch, können die Sachen folglich leicht kratzen und unangenehm werden. Schließlich trägt Dein Schatz sie direkt auf der Haut. Besonders gut eignen sich daher Kleidungsstücke aus Mischgewebe, bei denen anteilig Baumwolle, Polyester, Viskose, Nylon und Wolle verarbeitet wurden.

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