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Tuch oder Trage? Babys richtig tragen

Tuch oder Trage? Babys richtig tragen

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„Möchtest Du lieber ein Tragetuch oder eine Babytrage?“ Diese Frage stellte mir meine Mutter ein paar Wochen vor der Geburt meiner Tochter. Ehrlich gesagt hatte ich mir bis dahin überhaupt keine Gedanken dazu gemacht, wie ich mein Baby richtig tragen werde. Aber meine erste Reaktion war: „Wenn, dann eine Trage. Ein Tuch steht mir nicht. Und eigentlich möchte ich weder noch.“ Zugegeben, ich bin ein wenig eitel und fand immer, dass es komisch aussieht, wenn Frauen ihre Babys vor dem Bauch tragen. Doch schon eine Woche nach der Geburt sollte ich diese Gedankengänge bereuen und mich selbst eines Besseren belehren.

Babys tragen zu jeder Tages- und Nachtzeit

Meine Tochter Mia ist ein Geschenk - das Schönste und Beste, was mir je passiert ist. Aber die ersten Wochen hat sie es mir wirklich nicht leicht gemacht. Sobald ich sie hingelegt habe, schrie sie. Ob Tag oder Nacht spielte dabei keine Rolle. Sie brauchte den Körperkontakt zu mir wie andere die Luft zum Atmen. Ich warf meine Eitelkeit über Bord, rief meine Mutter an und sagte: „Ob Tuch oder Trage – ich brauche wieder freie Hände.“ Zusammen fuhren wir schließlich in den nächsten Babyladen und ließen uns dort beraten.

Körper- und Blickkontakt ist wichtig

„Zu was tendieren Sie denn? Tuch oder Trage?“, fragte mich die Verkäuferin, nachdem ich ihr mein Problem, oder besser gesagt mein Anliegen, schilderte. Babys richtig tragen mit der Manduca Trage in Grau „Gute Frage. Was empfehlen Sie denn? Ist ein Tragesystem besser als das andere?“ Daraufhin nahm sich die sehr kompetente und liebenswürdige Verkäuferin Zeit, mir erstmal zu erklären, warum ein Tragesystem überhaupt wichtig ist. Zum einen sehen Babys bei einem Abstand von 20 bis 30 Zentimeter am schärfsten. Das entspricht ungefähr dem Abstand zwischen Gesicht und Brust. Zum anderen brauchen sie den Körperkontakt, um ein emotionales Band zu den Eltern aufbauen zu können. Auch meine Bedenken, dass eine Trage oder ein Tuch Schäden in der körperlichen Entwicklung meiner Tochter anrichten könnten, konnte sie aus der Welt schaffen.

Solange die Säuglinge in der sogenannten M-Position, oder auch Anhock-Spreiz-Haltung, getragen werden, ist es für die körperliche Entwicklung unbedenklich. Dabei müssen die Beine des Babys auf Höhe des Bauchnabels angehockt und leicht nach außen gespreizt werden. Wenn Beine und Po des Babys ein M bilden, ist es richtig.

Vorteile von Tragetuch und Co.

Ich sollte dann selbst entscheiden, welches System für mich das angenehmere ist. Babys richtig tragen mit dem Manduca Sling Tragetuch in Blau Der Vorteil einer Trage gegenüber dem Tuch: Es ist fertig und muss nicht mehr gewickelt werden. Allerdings ist das Tuch vielseitig einsetzbar. Ich könne es zum Beispiel beim Stillen in der Öffentlichkeit einfach als Vorhang zweckentfremden oder wenn das Baby schläft, es damit zudecken. Wenn ich das Tuch nicht brauche, passt es gefaltet in die Handtasche. Die Trage ist in dieser Hinsicht schon etwas unpraktisch. Allerdings will das richtige Wickeln des Tuchs auch gelernt sein. Da hatte ich wirklich Bedenken, ob ich das alleine immer hinbekomme. Dahingegen ist die Trage deutlich teurer als das Tuch. Kurz gesagt, ich konnte mich nicht entscheiden. Hin- und hergerissen dachte ich mir, auf diesen einen Tag mehr oder weniger kommt es nicht an. Außerdem wollte ich, dass mein Mann die Kleine auch mal mit einem entsprechenden System trägt und das wollte ich nicht über seinen Kopf hinweg entscheiden. 

Mieten, nicht kaufen

Wieder zuhause, habe ich mich jedoch nicht nur mit meinem Mann unterhalten. Ich habe mich weiterhin noch ein wenig im Internet belesen und bin dabei nicht nur auf verschiedene Erfahrungsberichte anderer Mütter gestoßen, sondern auch auf kilenda. Ob elastisch, gewebt oder doch die fertige Babytrage, die Auswahl an Tragesystemen war immens. Das Beste: Ich konnte jedes System mieten und ausprobieren. Und wer hätte es gedacht, das Tragetuch ist mein Favorit. Hier könnt Ihr noch mehr über das elastische Tragetuch von Manduca erfahren.

 

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