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Unsere 9 Tipps wie du dein Kind im Winter richtig anziehst

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Kinder stecken voller Energie. Und die müssen sie auch irgendwie rauslassen. Da kann es schnell passieren, dass die Wohnung zu klein wird und du mit deinem Kind zum Spielen nach draußen gehst. Doch was tut man im Winter, wo es eiskalt ist? Mit unseren Tipps für die richtige Winterkleidung bleibt dein Kind kuschelig warm, ohne sich eine böse Erkältung einzufangen. So macht das Spielen auch im Winter Spaß und dein Kind wird in seiner Fantasie und Entdeckerlust nicht vom kalten Wetter eingegrenzt.

1. Der Zwiebellook

Eine gute Faustregel ist: zieh deinem Kind immer eine Schicht Kleidung mehr an als du selbst anhast. Sowieso ist der Zwiebellook super geeignet für den Winter, da dein Kind sich leicht an die Temperaturunterschiede zwischen drinnen und draußen anpassen kann. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele dicke Pullover übereinander zu stapeln, bis dein Kind nicht mehr die Arme heben kann. Viele dünne Lagen, zum Beispiel: ein Hemd, ein Langarmshirt und eine Strickjacke, sind angenehmer. Und die Luft zwischen den einzelnen Schichten ist ein guter zusätzlicher Wärmepuffer.

2. Schneeanzug oder Zweiteiler?

Die Antwort auf diese Frage ist ziemlich einfach – beide haben ihre Vor- und Nachteile. Erstmal geht es darum, was dir und deinem Kind besser gefällt. Ein Zweiteiler bestehend aus Winterjacke und Schneehose hat den Vorteil, dass du deinem Kind auch mal nur die Jacke anziehen kannst. Außerdem kannst du die Teile auch getrennt waschen. Ein Schneeanzug hingegen ist nur ein Teil, hält aber vermutlich besser warm, da die kalte Luft weniger Möglichkeiten hat, unter den Schneeanzug zu gelangen. Bei beiden gilt: nimm ruhig eine Nummer größer, dann passt nämlich der oben genannte Zwiebellook gut darunter, ohne dein Kind einzuengen. Die Kleidungsstücke sollten auf jeden Fall wasserfest sein. Außerdem solltest du darauf achten, dass Reißverschlüsse einen Windschutz sowie einen Kinnschutz haben.

3. Mütze, Handschuhe, Schal

Generell gilt: Handschuhe und Mütze sind Pflicht. Welche Art von Mütze du nimmst, bleibt dir und dem Geschmack deines Kindes überlassen. Sogenannte Schlupfmützen sind sehr praktisch, da sie gleichzeitig den Kopf und den Hals bedecken. Schals eigenen sich für kleine Kinder noch nicht so gut, da sie einen recht kurzen Hals haben. Nimm hier lieber ein gefüttertes Tuch zum Umbinden. Bei Handschuhen hast du wieder die Wahl: Fäustlinge oder Fingerhandschuhe? Wenn es dir zu anstrengend ist, die kleinen Kinderfinger in die richtigen Handschuhabteile zu befördern, dann sind warme Fäustlinge eine gute Wahl für dich. Jedoch schränken diese wieder die Bewegungsfreiheit deines Kindes ein. Empfehlenswert ist es, die Handschuhe mit einer Kordel zu verbinden, denn wir wissen alle, wie schnell so ein kleiner Handschuh verschwinden kann. Es gibt auch welche, die mit einer Schlaufe am Handgelenk befestigt werden können. Habe aber am besten immer mindestens zwei Paare zur Hand, nur für alle Fälle. 😉

4. Winterstiefel

Steifelchen sind am besten geeignet für den Winter, da sie auch die Beine warm halten und so weniger Schnee (wenn denn welcher liegen sollte) in die Schuhe gelangt. Achte hier darauf, dass die Schuhe nicht nur wasserabweisend, sondern wirklich wasserfest sind. Außerdem sollten sie eine warme Innensohle besitzen, rutschfest und atmungsaktiv sein. Damit die Stiefel auch über dicke (am besten Woll-)Socken passen, solltest du hier auch schauen, ob du lieber eine größere Nummer nimmst.

5. Der Nackentrick

Bereits in unserem Magazinbeitrag darüber, wie du dein Baby richtig im Winter anziehst, haben wir vom Nackentrick gesprochen. Der Nacken deines Kindes gibt eine gute Auskunft darüber, wie warm oder kalt ihm ist. Ist sein Nacken warm, aber nicht verschwitzt, ist es genau richtig angezogen.

6. Hautpflege

Kalte, trockene Luft macht zarter Kinderhaut zu schaffen. Deshalb creme sie gut mit Wind- und Wettercreme ein.

7. Im Kindergarten

Im Kindergarten brauchst du dein Kind nicht zu warm anziehen, da die Räume meist gut beheizt sind. Für draußen solltet ihr Sachen haben, die dein Kind selbst an- und ausziehen kann. Wenn es mit einem Schneeanzug noch nicht so gut klar kommt, dann wären eine Schneejacke und Schneehose eine bessere Wahl.

8. Helle und auffällige Farben

Im Winter wird es später hell und früher dunkel. Wähle also auffällig gefärbte Winterkleidung, am besten mit Reflektoren, damit dein Kind immer gut gesehen wird.

9. Die Sachen müssen deinem Kind gefallen

Das ist der wohl wichtigste Punkt auf dieser Liste von Tipps. Wer ist nicht schon mal mit einer tollen Winterjacke nach Hause gekommen, die das Kind dann überhaupt nicht anziehen wollte, weil sie die falsche Farbe hatte? Dein Kind kann nicht immer seinen Willen bekommen, das ist klar, aber vielleicht setzt ihr euch ja zusammen hin und sucht aus einer Auswahl von Jacken zusammen eine gute aus.

 

Schaut doch zum Beispiel mal im kilenda Shop vorbei! Hier könnt ihr die Winterkleidung einfach leihen und uns zurückgeben, wenn die Frühlingssonne wieder scheint. 🙂

Ich hoffe, dir haben unsere Tipps weiter geholfen. Hast du Anmerkungen oder Ergänzungen? Dann schreib‘ es uns gern in die Kommentare!

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