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Verpackungsgesetz

Verpackungsgesetz für Kleinunternehmer: Produkte nachhaltig versenden?

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In den vergangenen Jahren hat es einen regelrechten Boom an Onlineshops und damit verbunden im digitalen Versandhandel gegeben. Verbraucherinnen und Verbraucher kaufen alle erdenklichen Produkte im Internet und lassen sie sich bequem nach Hause liefern. Das hat neben vielen weiteren Effekten zu einem verstärkten Aufkommen von Verpackungsmüll geführt. Der Gesetzgeber hat reagiert und die Regelungen für Unternehmen verschärft, die Verpackungen erstmalig in Umlauf bringen und an Kunden versenden. Welche Auswirkungen hat das neue Verpackungsgesetz für Kleinunternehmer? Und wie geht Kilenda.de mit den neuen Verpflichtungen um? Wir habe Ihnen die wichtigsten Informationen zum neuen Verpackungsgesetz (VerpackG) zusammengestellt.

 

Der Versandhandel mit zahlreichen großen und kleinen Online-Händlern hat in den letzten Jahren einen unglaublichen Aufschwung durchlebt. Immer mehr Produkte, darunter auch Kinderbekleidung, werden im Internet bestellt und durch Logistikunternehmen an den Endkunden ausgeliefert. Das ist für die Verbraucher einfach und bequem. Ein negativer Effekt sind jedoch die steigenden Mengen an Verpackungsmüll, insbesondere an Karton und Füllmaterial, die für den Versand verwendet werden. Der Gesetzgeber hat deshalb reagiert und ein neues, strengeres Verpackungsgesetz erarbeitet, das neben vielen weiteren Änderungen Versender von Waren in die Pflicht nimmt, für die von ihnen in Umlauf gebrachten Kartons Verantwortung zu übernehmen und sich an den Kosten der Entsorgung zu beteiligen. Zudem soll ein Anreiz geschaffen werden, möglichst wenig Verpackungsmaterial einzusetzen. Insbesondere sind vom neuen Verpackungsgesetz Kleinunternehmer, Soloselbstständige und zahlreiche weitere Unternehmen betroffen, die ihre Produkte direkt an private Endkunden ausgeben. Grundsätzlich ist dabei egal, ob die Waren im Onlineshop bestellt oder in einem stationären Ladengeschäft gekauft werden – auf die Verpackung kommt es an. Was müssen betroffene Firmen zukünftig beachten?

 

Was müssen Selbstständige beachten? Das Verpackungsgesetz für Kleinunternehmer im Überblick

 

Im Januar 2019 ist das neue Verpackungsgesetz in Kraft getreten. Seitdem müssen große Unternehmen ebenso wie Kleinunternehmer und Soloselbstständige einige Verpflichtungen beachten, wenn sie Produkte wie etwa Bekleidungsstücke verkaufen und in Versandverpackungen im Online-Handel oder Tragetaschen im stationären Ladengeschäft an private Endkunden ausgeben. Entscheidend hier ist, dass sie eine Verpackung erstmalig in Verkehr bringen. Zudem gilt als Kriterium, das die Verkaufs- und Umverpackungen in privaten Haushalten als Abfall anfallen. Den privaten Haushalten werden von den dualen Systemen entsprechende Abfallbehälter zur Verfügung gestellt, in denen die Verpackungen entsorgt werden können. Auch der Begriff der privaten Endkunden ist weit gefasst: Neben privaten Haushalten zählen auch Einrichtungen wie Gaststätten, Hotels und Krankenhäuser sowie viele weitere öffentliche Einrichtungen dazu.
Das neue Verpackungsgesetz hat allen voran eine neue Kontrollinstanz geschaffen: die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR), die die Unternehmen überwacht. Das VerpackG verpflichtet alle betroffenen Erstinverkehrbringer von Verpackungen, sich im öffentlich einsehbaren Verpackungsregister LUCID mit allen wichtigen Stammdaten des Unternehmens zu registrieren. Anschließend müssen sich bei einem der Dualen System in Deutschland wie beispielsweise dem Dualen System Interseroh oder dem Grünen Punkt anmelden. Das Verpackungsgesetz für Kleinunternehmer sieht vor, dass die Firmen nach der Beteiligung an einem System ihre Verpackungsmaterialien lizenzieren. Das funktioniert in wenigen Schritten etwa bei Lizenzero.de, einem spezialisierten Onlineshop, der zum Dualen System Interseroh gehört. Sind alle Formalitäten erfüllt, müssen Kleinunternehmer erst wieder im Folgejahr aktiv werden und zum Jahresbeginn die exakten Mengen an in Verkehr gebrachten Verpackungen an die ZSVR und das Duale System melden. Unternehmen sollten zudem im Einzelfall prüfen, ob sie zur Abgabe einer Vollständigkeitserklärung verpflichtet sind. Für gebrauchte, systembeteiligungspflichtige Verpackungen entfallen diese Verpflichtungen nur, wenn die Materialien sicher nachweislich schon lizenziert wurden. Das Verpackungsgesetz für Kleinunternehmer sieht Abmahnungen und Bußgelder für alle vor, die sich nicht an die Regelung halten.

Verpackungsgesetz für Kleinunternehmer: Wie handelt Kilenda.de?

 

Betroffen sind vom noch relativ neuen Verpackungsgesetz Kleinunternehmer und Soloselbstständige ebenso wie größere Onlineshops wie Kilenda.de. Wir nehmen unsere Verantwortung gegenüber unseren Kundinnen und Kunden sowie der Umwelt sehr ernst und setzen auf einen nachhaltigen Versand, indem wir so wenig Verpackungen in den Verkehr bringen wie möglich und selbstverständlich alle Materialien gesetzeskonform lizenziert haben. Mit unserem finanziellen Beitrag unterstützen wir einen funktionierenden Recycling-Kreislauf in Deutschland. Wir arbeiten als Unternehmen ständig daran, ganz im Sinne unserer Kunden die Menge an Verpackungsmüll bei unseren Lieferungen so gering wie möglich zu halten, ohne Abstriche beim Schutz der Bekleidungsstücke auf dem Transportweg zu machen. Unser Engagement spart nicht nur Kosten für unsere Kundinnen und Kunden, sondern hilft auch, einen nachhaltigen Beitrag zum Schutz der Umwelt zu leisten.

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